Wie man qualitative gutes Extra natives Olivenöl erkennt

Gutes Olivenöl hat einen lebhaften Geschmack. Extra Virgin Olivenöl ist das qualitative hochwertigste Olivenöl und das einzige dem man positive Eigenschaften zuschreibt, wie die Verbesserung der Herzfunktion, das Verhindern von Krebs sowie Anti-Aging der Haut. Und ganz nebenbei: es schmeckt einfach wundervoll.

Seinen unglaublich guten Geschmack verdankt es folgenden Punkten:

- Mehr als einhundert wissenschaftlich nachgewiesene Aroma-Verbindungen (und viele mehr, die noch darauf warten einen Namen zu bekommen)

- Organische Verbindungen – die in Olivenöl einzigartig sind – sorgen für den charakteristischen bitteren Geschmack und den kurzen scharfen Eindruck, den gutes natives Olivenöl auf der Zunge hinterlässt

Europäische Vorschriften (EC/No640/2008: EEC No.2568/91) sehen drei Hauptbewertungskriterien vor um Olivenöl zu bewerten.

Wie man ein Extra natives Olivenöl am besten auswählt

Überprüfen Sie die Datumsangaben der Ernte und des Verfallsdatums

Damit Extra natives Olivenöl all seine charakteristischen Nährstoffe bieten kann muss es frisch sein. Altes Olivenöl erkennen Sie daran, das schon eine gewisse ranzige Note aufweißt und nicht mehr grasig-frisch schmeckt.

 

Verpackung

Wählen Sie ein Olivenöl mit einer dunklen oder nicht transparenten Verpackung aus. Licht, Sauerstoff und Hitze sind die drei größten Feinde des Olivenöls. Denn sie beeinflussen seinen Geschmack und seinen Nährstoffgehalt.

 

Die Art der Pressung

Wählen Sie ein Extra natives Olivenöl, das kaltgepresst (Mattenpressung) oder kalteextrahiert (moderne Form mittels Zentrifugen) wurde. Kaltgepresst/kalteextrahiert bedeutet, dass die Temperatur während der einzelnen Verarbeitungsschritte nicht 27° Celsius überschritten hat. Dies hilft, dass das Olivenöl seine Nährstoffe sowie seinen Geschmack und sein Aroma behält.

 

Lesen Sie das Etikett

Das Etikett auf der Verpackung bietet Ihnen eine Menge Hinweise zur Qualität des Extra nativen Olivenöls. Zeichnet das Label das Öl z.B. als PDO (Protected Destination of Origin) oder PGI (Protected Geographical Indicator) aus, so bedeutet dies die Produktion nach den strengen Standards der Europäischen Union vorgenommen wurde. Außerdem sollten die Angaben zum Erzeugungsland sowie zu den verwendeten Olivensorten deutlich sein. Auch internationale Auszeichnungen sind ein gutter Hinweis für Qualität.

 

Ihr eigener Geschmack entscheidet

Wie beim Wein sollten Sie das Extra native Olivenöl wählen, das Ihnen persönlich am besten schmeckt bzw. am besten zu dem Gericht passt, welches sie zubereiten möchten.

Öle, die als “frühe Ernte”, “voller Körper” oder “pfeffrig” beschrieben werden passen am besten zu deftigen Speisen. Olivenöle die mit einem “milden Geschmack” oder milder Fruchtigkeit” bezeichnet werden passen ideal zu einer leichten Küche.  

Mythen und Wahrheiten über Extra natives Olivenöl

Myhtos: Olivenöl eignet sich nicht zum Frittieren

Die Wahrheit ist, Olivenöl kann zum Frittieren verwendet werden. Wegen der Reichhaltigkeit an Antioxidantien– wie z.B. Phenole und Tocopherole – ist Extra natives Olivenöl sogar stabiler als andere Öle. Es ist erwiesen, dass Gemüse oder Fleisch, das in Olivenöl frittierd wird qualitativ durch die Anreicherung mit Phenolen sogar verbessert wird.

Extra natives Olivenöl kann bis 210o Grad erhitzt werden. Gebraten wird meist nur um die 180o Grad.

Mythos: leichte Öle haben weniger Kalorien

So etwas wie ein “Leichtes Extra natives Olivenöl” gibt es nicht. Ein helles Olivenöl mit gelb-grünem Farbton hat weder weniger Kalorien noch schmeckt es zwangsläufig leichter als ein dunkelgrünes Olivenöl. Alle Fette und Öle einschließlich Olivenöl haben 9 Kalorien pro Gramm.

Mythos: alle Olivenöle sind gleich gesund

Diese Aussage stimmt nicht, da nicht alle Olivenöle von gleicher Qualität sind. Olivenöl der Qualitätsstufe Extra nativ ist die Höchste. Und diejenigen Öle dieser Gruppe mit den meisten Antixoidantien sowie Aromen sind gesünder, da sie besonders nährstoffreich sind.